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Vier Tipps um langweilige Salate aufzumotzen

Keda Black von Keda Black, Autorin 29.06.2022
4 tips to make your salads less boring

Hochsommertemperaturen ... Es kommt nicht in Frage, jetzt bei eingeschaltetem Backofen zu schwitzen! Jeder wünscht sich etwas Erfrischendes: Wir haben die richtigen Vorschläge parat, denn wir wissen immer, was unsere Leser wünschen. Daher schlagen wir euch einige Ideen vor, damit vor der Salatschüssel keine Langweile aufkommt.

Tipp Nr. 1: Schreckt nicht vor der Kombination von verschiedenen Texturen und Zubereitungsarten zurück und mischt auch einmal Gemüse und Früchte!

Bei Salaten dreht sich alles um den richtigen Mix. Zum Beispiel eine Kombination aus Tomaten der Sorte „Berner Rose“ mit Flachpfirsich und Dill oder geviertelten Marmande-Tomaten mit gelbem Pfirsich der Sorte Belle Angevine und gehacktem Estragon. Eine weitere tolle Mischung besteht aus Ochsenherz-Tomaten, Erdbeeren aus Plougastel und in Streifen geschnittene Wassermelone, gewürzt mit schwarzem Pfeffer und Basilikum. Es sei denn, du entscheidest dich für dünn geschnittene Scheiben von Bergeron-Aprikosen auf einem Salat aus grünen Bohnen mit gerösteten Mandeln, oder für aus Melonen von Cavaillon ausgestochene Kugeln zusammen mit einer mit Minze gewürzten Gurke und Schafmilchjoghurt, oder aber für eine Kombination aus in Öl eingelegten Auberginenwürfeln, begleitet von „al dente“-gekochten Bohnen und geviertelten gelben Tomate.

Tipp Nr. 2: der letzte Schliff, der den Unterschied zwischen einem guten und einem ausgezeichneten Salat ausmacht!

Ein Beispiel? Aber gerne! Streue geröstete bretonische Buchweizenkörner über einen Salat aus grünen Bohnen. Das ist einmal etwas anderes und sieht gut aus. Um grünen Salat noch knackiger zu machen, kannst du ihn mit „glasierten“ Périgord-Nüsse verfeinern: Tauche dazu die Nusskerne in ein kaum geschlagenes Eiweiß mit einer Prise Salz und trockne sie bei 130 °C 30 Minuten im Ofen. Auf die gleiche Weise kannst du gebratene und dann abgekühlte Tomaten mit in Öl gerösteten Scheiben von Zwiebeln aus Roscoff sowie rosa Knoblauch aufpeppen. Würze das Ganze mit einer Prise Koriander, geräuchertem Chili und Kreuzkümmel. Eine belebende Mischung!

Tipp Nr. 3: die Ma-ri-na-de!

Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt! Egal ob Kräuter, Früchte oder Pfeffer, ein anderes Olivenöl oder Öle aus Sesam, Haselnuss oder Walnuss aus traditionellen Ölmühlen. Probiere auch verschiedene Sorten von Basilikum aus: die großblättrige Sorte „Genovese“, Zitronenbasilikum oder Thai-Basilikum. Für einen Hauch Säure ohne Übertreibung, verwende einen Essig aus Rivesaltes oder Cidre aus der Normandie. Ab und zu kannst du eine geschmacksintensivere Sauce ausprobieren, z. B. Anchovis aus Collioure mit Eiern, die mit Olivenöl verschlagen und mit etwas Sahne auf Salatherzen oder Croutons verteilt werden. Oder ein Mix aus Kapern, Koriander, Espelette-Pfeffer und Olivenöl zum Verfeinern eines grünen Bohnensalats.

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Tipp Nr. 4: Kreiere Salate als Hauptgericht!

Natürlich rundest du den Salat gerne mit kernig gekochten Eiern, pochiertem Hühnchen oder bretonische Ölsardinen ab. Das schmeckt auch wirklich gut! Aber du kannst anstelle dieser Zutaten auch weiße Bohnen, Kichererbsen oder Soisson-Riesenbohnen (die über Nacht eingeweicht und dann ca. 1–1 1/2 Stunden gegart werden) nehmen. Oder wie wäre es mit weich gekochtem Einkorn oder etwas rotem Reis aus der Camargue. Die unterschiedlichen Texturen machen den Salat erst so richtig lecker. Du fühlst dich für den Rest des Tages satt, ohne Schweregefühl. Aber dennoch aufgepasst: Weniger ist mehr! Das Gemüse sollte immer überwiegen!

Landbrot
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Fleur de sel de Guérande IGP
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